Satzung

§ 1 Name – Sitz – Geschäftsjahr

  1. Der Ver­ein führt den Namen Gesell­schaft der Musik­freun­de, Pas­sau­er Lie­der­ta­fel 1842 e. V.
  2. Der Ver­ein hat sei­nen Sitz in Pas­sau und ist in das Ver­eins­re­gis­ter des Amts­ge­rich­tes Pas­sau ein­ge­tra­gen.
  3. Das Geschäfts­jahr des Ver­eins ist das Kalen­der­jahr.

§ 2 Zweck der Gesellschaft

Zweck der Gesell­schaft ist die Pfle­ge von Gesang und För­de­rung von Musik. Mit­tel um dies zu errei­chen sind ins­be­son­de­re die Durch­füh­rung öffent­li­cher Pro­ben, die Ver­an­stal­tung von Chor­wo­chen­en­den sowie die Orga­ni­sa­ti­on öffent­li­cher Kon­zer­te.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Ver­ein ist unab­hän­gig und über­par­tei­lich. Er ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke im Sin­ne des Abschnitts „Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke“ der Abga­ben­ord­nung.
  2. Der Ver­ein ist selbst­los tätig. Er ver­folgt kei­ne eigen­wirt­schaft­li­chen Zwe­cke.
  3. Der Vor­stand ist grund­sätz­lich ehren­amt­lich tätig. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann eine jähr­li­che pau­scha­le Tätig­keits­ver­gü­tung für Vor­stands­mit­glie­der beschlie­ßen.
  4. Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­ge­mä­ßen Zwe­cke ver­wen­det wer­den; die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus den Mit­teln des Ver­eins.
  5. Mit­glie­dern kön­nen in ange­mes­se­nem Rah­men ent­stan­de­ne Auf­wen­dun­gen erstat­tet wer­den.
  6. Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zwe­cke des Ver­eins fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt wer­den.
  7. Mit­glie­der haben beim Aus­schei­den oder bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins kei­ner­lei Ansprü­che auf das Ver­eins­ver­mö­gen.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Die Gesell­schaft besteht aus akti­ven, för­dern­den und Ehren­mit­glie­dern.
  2. Mit­glie­der kön­nen natür­li­che und juris­ti­sche Per­so­nen sowie Ver­ei­ni­gun­gen ohne eige­ne Rechts­per­sön­lich­keit wer­den. Der Auf­nah­me­an­trag ist unter Anga­be des Namens, der Berufs­be­zeich­nung und der Anschrift dem geschäfts­füh­ren­den Vor­stand schrift­lich ein­zu­rei­chen.
  3. Der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand ent­schei­det bei der jeweils nächs­ten Vor­stands­sit­zung über die Auf­nah­me. Er ist nicht ver­pflich­tet, etwai­ge Ableh­nungs­grün­de bekannt zu geben. Die Auf­nah­me wird wirk­sam, sobald sie vom geschäfts­füh­ren­den Vor­stand bestä­tigt wird.
  4. Der Ver­ein kann Ehren­mit­glie­der ernen­nen, die sich beson­de­re Ver­diens­te um die Musik oder den Ver­ein erwor­ben haben. Die Ernen­nung erfolgt durch den Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mit­glied­schaft endet durch Tod und durch frei­wil­li­gen Aus­tritt. Der Aus­tritt kann ohne Ein­hal­tung einer Frist jeder­zeit schrift­lich gegen­über dem geschäfts­füh­ren­den Vor­stand erklärt wer­den.
  2. Der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand kann ein Mit­glied nach vor­he­ri­ger Anhö­rung aus dem Ver­ein aus­schlie­ßen, wenn es sei­ne mit­glied­schaft­li­chen Pflich­ten ver­letzt hat, ins­be­son­de­re, wenn es Zwe­cken oder Grund­sät­zen des Ver­eins zuwi­der­ge­han­delt oder trotz mehr­fa­cher Mah­nung den Bei­trag nicht ent­rich­tet hat.
  3. Mit dem Aus­schei­den aus dem Ver­ein erlö­schen alle Ansprü­che dem Ver­ein gegen­über.

§ 6 Mitgliedschaftsrechte

Die Mit­glie­der haben das Recht an den Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen des Ver­eins teil­zu­neh­men, Anträ­ge zu stel­len und das Stimm­recht aus­zu­üben. Jedes stimm­be­rech­tig­te Mit­glied hat eine Stim­me. Das pas­si­ve Wahl­recht beginnt vom 18. Lebens­jahr an.

§ 7 Mitgliedsbeitrag

  1. Von allen Mit­glie­dern wird für jedes ange­bro­che­ne Kalen­der­jahr ein Min­dest­bei­trag erho­ben. Die Höhe des Min­dest­bei­trags wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung fest­ge­legt. Der Bei­trag ist zu Beginn des Geschäfts­jah­res fäl­lig.
  2. Ein über dem Min­dest­bei­trag lie­gen­der Bei­trag zur För­de­rung der Ver­eins­wer­te ist erwünscht.
  3. Auf schrift­li­chen Antrag kann der Vor­stand Mit­glie­der von der Bei­trags­pflicht ent­bin­den.

§ 8 Organe des Vereins

Orga­ne des Ver­eins sind die Mit­glie­der­ver­samm­lung, der Vor­stand sowie der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand.

§ 9 Vorstand

  1. Der Vor­stand besteht aus dem Prä­si­den­ten und zwei gleich­be­rech­tig­ten Vor­sit­zen­den.
  2. Die Gesell­schaft der Musik­freun­de wird durch den Prä­si­den­ten oder durch einen der bei­den Vor­sit­zen­den gericht­lich und außer­ge­richt­lich ver­tre­ten. In der Regel trifft das auf die bei­den Vor­sit­zen­den zu. Es gilt Ein­zel­ver­tre­tungs­be­fug­nis.
  3. Im Innen­ver­hält­nis wird der Prä­si­dent von einem der bei­den Vor­sit­zen­den ver­tre­ten; die Vor­sit­zen­den ver­tre­ten sich gegen­sei­tig.
  4. Eine Ver­ei­ni­gung meh­re­rer Vor­stands­äm­ter in einer Per­son ist nicht zuläs­sig.
  5. Von jeder Vor­stands­sit­zung ist ein Pro­to­koll zu erstel­len. Die Nie­der­schrift muss in jedem Fall den Ort und die Zeit der Sit­zung, die Namen der Teil­neh­mer, die gefass­ten Beschlüs­se und Abstim­mungs­er­geb­nis­se ent­hal­ten.
  6. Bei Abwe­sen­heit des Prä­si­den­ten wer­den Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen und Vor­stands­sit­zun­gen von einem der bei­den Vor­sit­zen­den gelei­tet. Bei Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten der bei­den Stell­ver­tre­ter ent­schei­det die Mehr­heit des geschäfts­füh­ren­den Vor­stands, soweit nicht ein ande­res Organ der Gesell­schaft dafür zustän­dig ist.
  7. Ein­la­dun­gen zur Mit­glie­der­ver­samm­lung wer­den von bei­den Vor­sit­zen­den unter­schrie­ben.

§ 10 Geschäftsführender Vorstand

  1. Der geschäfts­füh­ren­de Vor­stand besteht aus dem Prä­si­den­ten, zwei gleich­be­rech­tig­ten Vor­sit­zen­den, dem Schatz­meis­ter, dem Schrift­füh­rer, dem Diri­gen­ten.
  2. Dem geschäfts­füh­ren­den Vor­stand obliegt die Auf­stel­lung eines Haus­halts­pla­nes für jedes Geschäfts­jahr, die Vor­be­rei­tung der Mit­glie­der­ver­samm­lung und Auf­stel­lung der Tages­ord­nung, die Beschluss­fas­sung über die Auf­nah­me und den Aus­schluss von Mit­glie­dern sowie die Orga­ni­sa­ti­on sämt­li­cher Ver­an­stal­tun­gen.
  3. Auf­ga­ben des geschäfts­füh­ren­den Vor­stands: Der Prä­si­dent reprä­sen­tiert, ver­tritt und unter­stützt die Gesell­schaft in allen ihren Belan­gen. Er ist der ers­te För­de­rer ihrer kul­tu­rel­len Zie­le und Auf­ga­ben. Die Gesell­schaft wird in der Regel im Vor­rang dem amtie­ren­den Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Pas­sau die Prä­si­dent­schaft anbie­ten. Die Bereit­schaft zur Annah­me der Prä­si­dent­schaft ist durch die geschäfts­füh­ren­de Vor­stand­schaft vor der Mit­glie­der­ver­samm­lung zu klä­ren. Die gleich­be­rech­tig­ten Vor­sit­zen­den über­neh­men die Ver­pflich­tung, die Gesell­schaft in allen geschäft­li­chen und finan­zi­el­len Ange­le­gen­hei­ten zu ver­tre­ten. Der Diri­gent ist aus­schließ­lich für die musi­ka­li­sche Lei­tung von Pro­ben und Kon­zer­ten, der musi­ka­li­schen Bera­tung im Vor­stand und für die Ent­schei­dung über die Teil­nah­me von Sän­ge­rin­nen und Sän­gern bei Pro­ben und Auf­füh­run­gen zustän­dig. Der Schrift­füh­rer ist zustän­dig für den gesam­ten Schrift­ver­kehr, sofern er nicht durch ande­re Ver­eins­or­ga­ne aus­ge­führt wird. Der Schatz­meis­ter ver­wal­tet die Finan­zen des Ver­eins und ist zur gewis­sen­haf­ten Füh­rung der Bücher im kauf­män­ni­schen Sin­ne ver­pflich­tet.

§ 11 Wahlen und Abstimmung

  1. Der Prä­si­dent wird durch Akkla­ma­ti­on in der Mit­glie­der­ver­samm­lung für 2 Jah­re gewählt.
  2. Vor­sit­zen­de, Schatz­meis­ter und Schrift­füh­rer wer­den in der Mit­glie­der­ver­samm­lung auf die Dau­er von 2 Jah­ren in gehei­mer, schrift­li­cher Wahl mit ein­fa­cher Mehr­heit gewählt.
  3. Der Diri­gent wird durch die 2 Vor­sit­zen­den ernannt und kann durch die­se auch abge­setzt wer­den. Nach Ermes­sen der Vor­stand­schaft kön­nen wei­te­re Funk­ti­ons­trä­ger gewählt wer­de, wie z. B. 2. Diri­gent, Stimm­füh­rer, Archi­var, Chro­nist.

§ 12 Mitgliederversammlung

  1. Alle 2 Jah­re soll eine ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung statt­fin­den, zu der alle Mit­glie­der des Ver­eins schrift­lich unter Anga­be der Tages­ord­nung, des Tagungs­or­tes und der Tages­zeit vom Vor­stand ein­ge­la­den wer­den. Die Ein­la­dungs­frist beträgt 2 Wochen.
  2. Eine außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung muss vom Vor­stand ein­be­ru­fen wer­den, wenn min­des­tens ein Vier­tel der Mit­glie­der dies schrift­lich mit Anga­be eines Grun­des bean­tra­gen.
  3. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung beschließt alle Ver­ein­s­an­ge­le­gen­hei­ten, in denen ein Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung recht­lich mög­lich ist und die ihr in die­ser Sat­zung über­tra­gen wor­den sind.
  4. Der Mit­glie­der­ver­samm­lung oblie­gen ins­be­son­de­re die Abstim­mung über die Prä­si­dent­schaft, die Wahl und Abwahl der Vor­sit­zen­den, des Schrift­füh­rers und Schatz­meis­ters, die Wahl der 2 Kas­sen­prü­fer, die Ent­ge­gen­nah­me des Rechen­schafts­be­rich­tes des Vor­stan­des und des Berichts der Kas­sen­prü­fer, die Ent­las­tung des Vor­stands, jede Ände­rung der Sat­zung, die Ent­schei­dung über ein­ge­reich­te Anträ­ge, die Ernen­nung von Ehren­mit­glie­dern, die Auf­lö­sung des Ver­eins sowie sons­ti­ge der Mit­glie­der­ver­samm­lung durch die Sat­zung zuge­wie­se­ne Ange­le­gen­hei­ten.
  5. Jede ord­nungs­ge­mäß anbe­raum­te und ein­be­ru­fe­ne ordent­li­che und außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ist beschluss­fä­hig. Sie beschließt über Anträ­ge durch ein­fa­che Mehr­heit der anwe­sen­den stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der. Stimm­rechts­über­tra­gung ist zuläs­sig; jedes Mit­glied kann nur eine Stimm­rechts­über­tra­gung wahr­neh­men.
  6. Sat­zungs­än­de­run­gen kön­nen nur mit Zwei­drit­tel­mehr­heit der anwe­sen­den stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der beschlos­sen wer­den.
  7. Die Auf­lö­sung des Ver­eins kann nur mit Zwei­drit­tel­mehr­heit der anwe­sen­den stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der beschlos­sen wer­den.
  8. Über die Mit­glie­der­ver­samm­lung und deren Beschlüs­se ist ein Pro­to­koll zu erstel­len, das von den Vor­sit­zen­den und vom Pro­to­kol­lan­ten unter­schrie­ben wer­den muss.

§ 13 Vermögen

Die von der Mit­glie­der­ver­samm­lung bestell­ten Kas­sen­prü­fer sind berech­tigt, sämt­li­che Akten und Unter­la­gen des Ver­eins ein­zu­se­hen. Sie berich­ten der Mit­glie­der­ver­samm­lung, ob der Vor­stand­schaft Ent­las­tung erteilt wer­den kann.

§ 14 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

  1. Nach Auf­lö­sung des Ver­eins durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung sind der Prä­si­dent und sei­ne Stell­ver­tre­ter gemein­sam ver­tre­tungs­be­rech­tig­te Liqui­da­to­ren.
  2. Bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins oder bei Weg­fall sei­nes bis­he­ri­gen Zwe­ckes fällt das Ver­eins­ver­mö­gen an die Stadt Pas­sau, die es aus­schließ­lich für gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke ver­wen­det.

Down­load der Sat­zung der Gesell­schaft der Musik­freun­de Pas­sau e. V.